FLEX Capital schließt zweiten Fonds in Höhe von 300 Millionen Euro

Private Equity Investor FLEX Capital schließt zweiten Fonds in Höhe von 300 Millionen Euro mit dem Ziel, weitere Software- und Tech-Unternehmen des deutschsprachigen Mittelstands auf die globale Bühne zu heben

Berlin, 19. Januar 2023.

  • Der Private Equity Investor FLEX Capital schließt seinen bisher größten Fonds in Höhe von 300 Millionen Euro.
  • Dieser neue Fonds ist ein gewerblicher Fonds, der es FLEX Capital ermöglicht, neben dem finanziellen Investment seine zukünftigen Portfoliounternehmen operativ zu unterstützen. Hinter dem Fonds stehen die Software- und Tech-Unternehmer Christoph Jost, Peter Waleczek, Felix Haas, Jan Becker, Andreas Etten und Dr. Robert Wuttke.
  • Der Investmentfokus liegt auf profitablen Software- und Tech-Unternehmen aus dem deutschsprachigen Mittelstand, die gemessen am Umsatz den zweitgrößten Softwaremarkt der Welt bilden.
  • FLEX Capital sieht sich als Private Equity Fonds der nächsten Generation, da sich der unternehmerische Hintergrund des Fonds stark von anderen Private Equity Fonds unterscheidet. Die Partner und MitarbeiterInnen in Schlüsselrollen sind erfahrene UnternehmerInnen und auch der Investorenkreis setzt sich überwiegend aus erfolgreichen TechnologieunternehmerInnen zusammen.

Berlin, 19. Januar 2023. FLEX Capital, der Private Equity Fonds mit dem Fokus auf profitable und wachsende Software- und Tech-Unternehmen des deutschsprachigen Mittelstands, schließt seinen zweiten Fonds in Höhe von 300 Millionen Euro. Zum Investorenkreis gehören u.a Dachfonds, institutionelle Investoren, wie Vermögensverwaltungen und Universitäts-Stiftungen aus Europa und den USA, die GründerInnen erfolgreicher Tech-Unternehmen inklusive der Gründer der FLEX-Portfoliofirmen sowie ein FC Bayern Fußballspieler.

Hinter dem Fonds stehen die Software- und Tech-Unternehmer Christoph Jost, Peter Waleczek, Felix Haas, Jan Becker, Andreas Etten und Dr. Robert Wuttke. Deren gegründeten Unternehmen der FLEX Partner beschäftigen heute über 1.500 MitarbeiterInnen auf sechs Kontinenten und erwirtschaften in Summe Umsätze größer 200 Mio. Euro. Ihr Investment Track-Record umfasst über 140 Investments in Unternehmen mit einem Enterprise Value von insgesamt über 20 Milliarden Euro.

“Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das unsere Investoren in uns setzen. Insbesondere, da wir ein Fonds der nächsten Generation sind und vieles bewusst anders machen”, kommentiert Christoph Jost, Managing Partner von FLEX Capital und ergänzt: “Eine gesunde und wachsende Softwareindustrie ist die Basis für zukünftigen Wohlstand in Europa. Die DACH-Region fällt hier in Bezug auf Innovation und Wachstum hinter die USA nach wie vor zurück. Um in der DACH-Region die notwendige Stärkung des eigenen Software-Sektors zu erreichen, Innovation voranzutreiben und zu wachsen, muss mehr Kapital und Know-how in erfolgreiche Software- und Tech-Unternehmen fließen, die bereits Category Leader sind und das Potenzial haben, sich auf dem globalen Parkett zu behaupten. Der neue Fonds wird uns genau das ein weiteres Mal ermöglichen: In herausragende UnternehmerInnen und Management-Teams zu investieren, die auf der Suche sind nach einem kompetenten Partner für die weitere Entwicklung ihrer Software-Unternehmen.“

FLEX Capital hat seit Unternehmensgründung 2019 dreizehn mittelständische Softwareunternehmen mehrheitlich erworben und sie auf die nächste Wachstumsstufe gehoben. In nur 2 Jahren wurde z.B. der Umsatz der QR-Software-Firma Egoditor um 250% gesteigert bei gleichzeitigem Wachstum des EBITDA um 340%. Der Exit an ein US amerikanisches Softwarehaus in Private Equity Hand hat im Anschluss direkt mehr als den gesamten ersten Fonds zurückgezahlt.
Mit dem zweiten Fonds in Höhe von 300 Mio. Euro konnte FLEX die Fondsgröße zum ersten Fonds in 2019 in Höhe von 126 Mio. Euro mehr als verdoppeln.
Ein starkes Zeichen, dass die InvestorInnen insbesondere in Krisenzeiten auf den profitablen Software- und Tech-Mittelstand setzen sowie FLEX Capital als fähigem Investor vertrauen.

Der Next Generation Ansatz und die Vorteile eines gewerblichen Fonds

“Wir bezeichnen uns als Next Generation Private Equity Fonds, nicht nur wegen unseres unternehmerischen Hintergrunds, sondern auch weil wir ökologische und soziale Ziele sowie verantwortungsvolle Unternehmensführung in den Vordergrund unseres Handelns (sogenannte ESG-Kriterien) stellen. Mit der neuen gewerblichen Fondsstruktur unterscheiden wir uns in einem weiteren Punkt von vielen Private Equity Fonds”, sagt Peter Waleczek, Managing Partner von FLEX Capital und erklärt, “Als gewerblicher Fonds können wir wirklich operativ mit anfassen und nicht nur Ratschläge von der Seitenlinie geben. Dafür haben wir ein knapp 30-köpfiges Team aufgebaut, das in zentralen Bereichen, wie beispielsweise Human Resources, Business Intelligence, Marketing oder Sales Erfahrung und Expertise mitbringt und diese bei den Portfoliounternehmen tatkräftig einbringt. Gerade schnell wachsende Unternehmen stoßen in ihrer Entwicklung an Wendepunkte, an denen sie einen Partner benötigen, der beim Aufbau und der Professionalisierung wichtiger Unternehmensbereiche unterstützt.”

Stabiler Wachstumstreiber: Der Markt für Software und IT-Hardware

Seit Jahren treiben Software- und Tech-Unternehmen das Wachstum der DACH-Region voran: So konnte dem Branchenverband BitKom zufolge selbst die Corona-Pandemie den Software-Umsätzen von 2021 nichts anhaben: Die Branche wuchs 2021 ungebrochen weiter.

In DACH gibt es 11.000 mittelständische Internet- und Software-Unternehmen, Hidden Champions, die zwischen 5 - 30 Millionen Euro Umsatz im Jahr erwirtschaften. Diese Unternehmen bestehen bereits einige Jahre und können eine gewisse Stabilität am Markt nachweisen. Sie verfügen über einen etablierten Kundenstamm und haben eine ausgezeichnete Erfolgsbilanz vorzuweisen. Für Private Equity Fonds sind Investments in Unternehmen mit solchen Profilen interessant, da sich hier große Renditemöglichkeiten bieten und das Risiko geringer ausfällt als beispielsweise Investments, die Wagniskapitalgeber (Venture Capital) tätigen.

Zu den Portfoliounternehmen von FLEX Capital gehören unter anderem Nitrado, dem global führenden Anbieter für Multiplayer Game Hosting. ComX, einer B2B Sales-Enablement Plattform für Unternehmen mit erklärungsbedürftigen Services und Produkten sowie die Unternehmensgruppe EVEX, bestehend aus den DACH-Marktführern für Software für Hörakustiker und Augenoptiker sowie die OMS-Gruppe, einer Software-Plattform für Output Management.

Über FLEX Capital

FLEX Capital ist ein Private Equity Fonds, der von erfolgreichen Serienunternehmern gegründet wurde und in profitable und wachsende Unternehmen aus dem deutschen Internet- und Software-Mittelstand investiert. Hinter FLEX Capital stehen die sechs Unternehmer Christoph Jost, Peter Waleczek, Andreas Etten, Jan Becker, Felix Haas und Dr. Robert Wuttke, die zahlreiche Unternehmen selbst gegründet und mehr als 140 Tech-Investments getätigt haben. Aktuell umfasst das FLEX Portfolio 13 deutsche Mittelstand-Pioniere über fünf Unternehmensplattformen.

OBEN